Brustvergrößerung Methoden: Optionen, Vorteile und Risiken

Erfahren Sie, warum Sie bei einer Brustvergrößerung keine Angst vor Schmerzen haben müssen. Wir klären auf und geben wertvolle Tipps.

Übersicht der Brustvergrößerung Methoden

Bei der Brustvergrößerung gibt es im Wesentlichen drei Hauptmethoden, die individuell auf die Bedürfnisse und Wünsche der Patientin abgestimmt werden:

MethodeBeschreibungVorteileNachteile
Brustvergrößerung mit ImplantatenEinsatz von Silikonimplantaten zur Veränderung von Form und Größe der BrustDeutliche Vergrößerung, vielfältige Formen und Größen, langanhaltendes ErgebnisNarbenbildung, OP-Risiken, mögliche Kapselfibrose
Brustvergrößerung mit EigenfettVerwendung körpereigenen Fetts zur VolumenvergrößerungMinimal-invasiv, natürliche Ergebnisse, geringes RisikoBegrenztes Volumen, mehrere Eingriffe möglich
Brustvergrößerung in Kombination mit BruststraffungKombination aus Volumenaufbau und Straffung der Brust, z. B. nach Schwangerschaft oder GewichtsverlustVerbessertes Brustvolumen und straffere Brustform, harmonisches GesamtbildKomplexerer Eingriff, längere Heilungszeit

Diese drei Methoden bieten unterschiedliche Möglichkeiten der Brustkorrektur und -vergrößerung. Die Wahl der passenden Methode hängt von den individuellen Vorstellungen, der Brustform, dem vorhandenen Brustgewebe sowie weiteren medizinischen und ästhetischen Faktoren ab. Eine ausführliche Beratung in der Praxis ist daher entscheidend, um die beste Art der Brustvergrößerung für jede Patientin zu finden.

Brustvergrößerung mit Implantaten

Die häufigste Methode der Brustvergrößerung ist die Verwendung von Brustimplantaten. Diese Implantate gibt es in verschiedenen Formen, wie runde oder anatomische Implantate, und sie können je nach Wunsch und Körperbau unter oder über dem Brustmuskel platziert werden. Die Wahl der Implantatlage beeinflusst sowohl das Aussehen als auch das Gefühl der Brust nach der Operation.

Zugangswege bei der Brustvergrößerung mit Implantaten

Es gibt mehrere Zugangswege, über die das Implantat eingesetzt werden kann:

  • Inframammärer Zugang (Schnitt in der Unterbrustfalte): Dies ist der am häufigsten gewählte Zugang. Der Schnitt wird in der natürlichen Falte unter der Brust gesetzt, wodurch das Implantat präzise platziert werden kann. Die entstehende Narbe ist nach der Heilung meist kaum sichtbar.

  • Axillärer Zugang (Schnitt in der Achselhöhle): Hier erfolgt der Zugang über einen kleinen Schnitt in der Achselfalte. Diese Methode ist minimal-invasiv und hinterlässt keine Narben an der Brust selbst. Allerdings erfordert sie besondere Erfahrung des Chirurgen.

  • Periareolärer Zugang (Schnitt am Brustwarzenhof): Der Schnitt wird rund um den Warzenhof gesetzt. Diese Methode eignet sich vor allem für kleinere Implantate, birgt jedoch das Risiko einer Beeinträchtigung der Stillfähigkeit, da die Brustdrüse durchtrennt werden kann.

Implantatlagen: Die Positionierung des Brustimplantats

Die Lage des Implantats ist entscheidend für das ästhetische Ergebnis und die Heilungsphase. Grundsätzlich gibt es drei Hauptlagen:

Subpektorale Augmentation (Lage hinter dem großen Brustmuskel)

Die Implantate werden hinter dem großen Brustmuskel platziert. Diese Methode ist der klassische und sichere Standard bei den meisten Brustvergrößerungen. Der Vorteil: Das Ergebnis wirkt äußerst natürlich, und die Implantate sind kaum tastbar. Besonders empfehlenswert ist diese Technik bei schlanken Patientinnen oder bei der Vergrößerung kleiner Brüste, die von Haus aus nur wenig Eigengewebe mitbringen. Hier würden sich Implantate, die vor dem Brustmuskel liegen, unnatürlich abzeichnen. Hinter dem Muskel ist das Implantat hingegen nicht sichtbar.

Nicht geeignet ist diese Implantatlage für sehr sportliche Frauen oder Bodybuilderinnen, da die Sportpause nach der Operation vergleichsweise lang ist und mit Einschränkungen verbunden sein kann.

Komplett submuskuläre Augmentation (Lage hinter allen Brustmuskeln)

Bei dieser aufwendigeren Methode werden sowohl der große Brustmuskel als auch kleine Anteile der Brustwand-Muskulatur vorsichtig angehoben, um ein Implantatlager dahinter zu schaffen. Im Vergleich zu anderen Methoden ist der operative Aufwand größer, und das Risiko für Nachblutungen ist leicht erhöht.

Diese Technik eignet sich besonders für Patienten mit sehr festem Gewebe, die ein Volumen bis ca. 400 cc mit hohem Profil wünschen. Die submuskuläre Brustvergrößerung wird in Deutschland zunehmend propagiert, ist aber für extrem athletische und sportliche Personen weniger geeignet, da eine Sportpause von mindestens 3 bis 6 Monaten notwendig ist. Zudem müssen Kompressions-BHs oder Gurte länger getragen werden.

Subglanduläre und subfasziale Augmentation (Lage über dem Brustmuskel)

Auch eine Implantatlage über dem Brustmuskel ist möglich und in bestimmten Fällen empfehlenswert. Die Entscheidung hängt von der Anatomie der Patientin, der Implantatgröße und den individuellen Wünschen ab.

  • Subglanduläre Augmentation: Das Implantat wird zwischen Brustdrüse und Muskel (Faszie) platziert.

  • Subfasziale Augmentation: Das Implantat liegt in einer Tasche, die aus der Faszie (Muskelhülle) zwischen Brustdrüse und Muskel gebildet wird. Dabei wird die Faszie leicht vom Muskel abgelöst, ohne den Muskel zu schädigen.

Diese Variante zeichnet sich durch eine kurze Erholungsphase und einen festen Sitz der Implantate aus. Sie ist besonders beliebt bei sportlichen Patientinnen, vorausgesetzt, es besteht eine ausreichende Weichteilbedeckung von mindestens 3 bis 4 cm oberhalb des Brustmuskels, damit das Implantat nicht sichtbar wird.

Wichtig ist, dass der Chirurg für diese Technik erfahren und idealerweise auf endoskopische Operationen spezialisiert ist, um ein optimales Ergebnis zu gewährleisten.

Vorteile der Implantatvergrößerung

Die Brustvergrößerung mit Implantaten ermöglicht eine deutliche Form- und Größenveränderung der Brüste. Sie bietet vielfältige Möglichkeiten, um individuelle Wünsche umzusetzen und ein harmonisches Gesamtbild zu schaffen. Zudem sind die Ergebnisse meist langanhaltend und gut planbar.

Brustvergrößerung mit Eigenfett

Eine natürliche Alternative zur Implantatvergrößerung ist die Brustvergrößerung mit Eigenfett. Dabei wird körpereigenes Fettgewebe aus Bereichen wie Bauch, Hüften oder Oberschenkeln entnommen, aufbereitet und in die Brust injiziert. Diese Methode eignet sich besonders für Frauen, die eine moderate Vergrößerung von etwa einer Körbchengröße wünschen.

Vorteile der Eigenfett-Methode

Die Brustvergrößerung mit Eigenfett ist minimal-invasiv und hinterlässt kaum sichtbare Narben. Da körpereigenes Fett verwendet wird, ist das Risiko von Abstoßungsreaktionen oder Kapselfibrose sehr gering. Das Ergebnis wirkt besonders natürlich, da das Brustvolumen durch das eigene Gewebe aufgebaut wird.

Einschränkungen und Voraussetzungen

Für eine Brustvergrößerung mit Eigenfett ist es wichtig, dass ausreichend Fettreserven am Körper vorhanden sind. Zudem ist die Methode für sehr große Vergrößerungen weniger geeignet. Manchmal sind mehrere Eingriffe nötig, um das gewünschte Volumen zu erreichen.

Gewinnung und Injektion des Eigenfetts

Das Eigenfett wird in der Regel durch eine schonende Fettabsaugung (Liposuktion) aus Körperregionen mit ausreichenden Fettdepots gewonnen, wie dem Bauch, den Hüften, den Oberschenkeln oder dem Po. Das entnommene Fett wird anschließend gereinigt und aufbereitet, um nur gesunde Fettzellen für die Brustvergrößerung zu verwenden.

Das aufbereitete Fett wird mit feinen Kanülen in verschiedenen Schichten der Brust injiziert, vor allem in das Unterhautgewebe und das Brustdrüsengewebe, um ein gleichmäßiges und natürliches Volumen zu erzielen. Durch die Verteilung in mehreren kleinen Mengen kann das Risiko von Fettnekrosen oder unregelmäßigen Konturen minimiert werden. So wird die Brustform sanft und harmonisch verbessert.

Planung und Beratungsgespräch

Vor einer Brustvergrößerung ist ein ausführliches Beratungsgespräch mit einem erfahrenen Chirurgen unerlässlich. Dabei werden die individuellen Wünsche, die körperlichen Voraussetzungen und die verschiedenen Möglichkeiten besprochen. Auch die Wahl des Implantates, der OP Methode und des Zugangswegs wird gemeinsam festgelegt. Eine sorgfältige Planung trägt wesentlich zum Erfolg der Brustoperation bei.

Ablauf der Brustvergrößerung

Der Eingriff wird in der Regel unter Vollnarkose durchgeführt und dauert etwa ein bis zwei Stunden. Nach dem Setzen des Implantates oder der Eigenfettinjektion wird die Wunde verschlossen, und ein spezieller Verband oder BH angelegt, der die Brust stützt und die Heilung fördert. Die meisten Patientinnen können wenige Tage nach der OP wieder ihren normalen Alltag aufnehmen, sollten jedoch körperliche Belastungen für einige Wochen vermeiden.

Risiken und Komplikationen

Wie bei jeder Operation gibt es auch bei der Brustvergrößerung Risiken. Dazu zählen unter anderem Infektionen, Nachblutungen, Wundheilungsstörungen oder eine Kapselfibrose. Eine Verhärtung des Gewebes um das Implantat. Durch eine sorgfältige OP Planung, die Wahl erfahrener Chirurgen und die Einhaltung der Nachsorgeanweisungen können diese Risiken minimiert werden.

Nachsorge und Erholung

Die Nachsorge ist ein wichtiger Teil des Heilungsprozesses. Patientinnen sollten den empfohlenen Spezial-BH tragen, körperliche Anstrengungen vermeiden und die Kontrolltermine wahrnehmen. Schwellungen und Blutergüsse klingen meist innerhalb weniger Wochen ab. Das endgültige Ergebnis zeigt sich nach etwa sechs Monaten, wenn das Brustgewebe vollständig verheilt und die Implantate oder das Eigenfett optimal eingewachsen sind.

Kosten und Finanzierung

Die Kosten für eine Brustvergrößerung variieren je nach Methode, Implantattyp, Klinik und individuellem Aufwand. Brustvergrößerungen mit Implantaten beginnen meist ab etwa 7.000 Euro. Eigenfett-Behandlungen können günstiger sein, sind aber oft aufwändiger, wenn mehrere Sitzungen nötig sind. Viele Kliniken bieten Finanzierungsmöglichkeiten an, um die Kosten in bequemen Raten zu begleichen.

Fazit

Die Brustvergrößerung ist ein sicherer und effektiver Eingriff, der vielen Frauen zu einem verbesserten Körpergefühl und mehr Selbstbewusstsein verhilft. Die Wahl der richtigen Brustvergrößerung Methode, des Zugangswegs und des Implantates oder Eigenfetts ist individuell und sollte sorgfältig mit einem erfahrenen Chirurgen besprochen werden. Eine umfassende Beratung, eine präzise OP Planung und eine gewissenhafte Nachsorge sind entscheidend für ein schönes und natürliches Ergebnis.

Mit den richtigen Informationen und einer professionellen Betreuung steht einer erfolgreichen Brustaugmentation nichts im Wege. Für mehr Lebensqualität und ein neues Wohlbefinden im eigenen Körper.

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