Gynäkomastie – Tauentzien Medical Berlin

männlicher Oberkörper

Die Gynäkomastie ist eine Brustvergrößerung beim Mann infolge der verstärkten Bildung von Brustdrüsengewebe. Dadurch kann ein Erscheinungsbild entstehen, das an die weibliche Brust erinnert. Dies stellt aus ästhetischen Gründen oft eine seelische Belastung für Betroffene dar. Die Gynäkomastie entsteht durch Veränderungen im Hormonhaushalt, für die von Medikamenteneinnahme bis zu diversen Erkrankungen verschieden Ursachen in Frage kommen.

Aufgrund natürlicher Hormonschwankungen tritt eine Gynäkomastie häufig bei Säuglingen, in der Pubertät oder im Alter auf. Bei Säuglingen und Jugendlichen bildet sie sich in den meisten Fällen von selbst wieder zurück. Wenn dies nicht geschieht, sind verschiedene Behandlungsansätze möglich.

Zuerst gilt es die Ursachen der Gynäkomastie abzuklären. In manchen Fällen kann etwa durch eine Ernährungsumstellung oder Sport eine Verbesserung erzielt werden. Wichtig ist auch, zu klären, ob eine unerkannte Erkrankung vorliegt, die zur Brustbildung geführt hat.

Wenn diese Maßnahmen das Brustvolumen nicht ausreichend verringern, kann durch einen chirurgischen Eingriff das überschüssige Drüsengewebe entfernt werden.

Als erfahrener Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie ist Dr. med. Andreas Gröger Ihr Ansprechpartner für die Behandlung der Gynäkomastie. Unsere chirurgische Praxis im Herzen Berlins verfügt über einen mit modernster Technik ausgestatteten Operationssaal. Vier Betten stehen für kurze stationäre Aufenthalte bereit.

Vereinbaren Sie gleich Ihren Wunschtermin für Ihr persönliches Beratungsgespräch.

Hintergrund: Falsche und echte Gynäkomastie

Bei einer vergrößerten Brust beim Mann muss es sich nicht um eine Gynäkomastie handeln. Denn auch bei starkem Übergewicht wächst die Brust. In diesem Fall besteht das zusätzliche Brustvolumen aus Fettgewebe. Dies bezeichnet man auch als falsche Gynäkomastie, Pseudogynäkomastie oder Lipomastie.

Bei der echten Gynäkomastie dagegen bildet sich zusätzliches Brustdrüsengewebe. Dies kann ein- oder beidseitig geschehen und muss nicht mit Übergewicht einhergehen.

Die echte Gynäkomastie entsteht durch Abweichungen vom normalen Verhältnis zwischen den Sexualhormonen Testosteron (männlich) und Östrogen (weiblich). Beim Säugling ist der Östrogenspiegel beispielsweise erhöht, weil das Hormon von der Mutter aufgenommen wird. Zugleich kann die Leber es noch nicht so effizient abbauen wie in späteren Phasen.

Die Pubertätsgynäkomastie erklärt sich durch die tiefgreifenden Veränderungen im Hormonhaushalt, die in diesem Alter vor sich gehen. Sie können auch eine vermehrte Produktion der weiblichen Hormone mit sich bringen, die das Brustdrüsengewebe wachsen lassen.

Klärung der Ursachen

Die Brustvergrößerung ist in den meisten Fällen medizinisch ungefährlich. Das gilt sowohl für die echte als auch für falsche Gynäkomastie. Das Erscheinungsbild männlicher Brüste wird jedoch von den Betroffenen häufig als peinlich und als psychische Belastung empfunden.

Darüber hinaus kann die Vergrößerung der Brustdrüse mit Bewegungseinschränkungen, Spannungsgefühlen oder einer erhöhten Empfindlichkeit der Brustwarzen einhergehen.

Obwohl die Brustvergrößerung selbst meist nicht bedrohlich ist, kann sie ein Hinweis auf unerkannte Erkrankungen sein. Man spricht dann von einer pathologischen Gynäkomastie.

Auch Medikamente oder Drogen wie Alkohol, Marihuana und Heroin können für das hormonelle Ungleichgewicht verantwortlich sein. Ferner kommen Haut- und Haarpflegeprodukte als Ursachen in Frage, da sie mitunter künstliche weibliche Hormone enthalten.

Die Gynäkomastie kann des Weiteren auf Erkrankungen der Leber und der Nieren hinweisen. Da diese Organe wichtige Rollen in Hormonhaushalt spielen, können Funktionseinschränkungen hier zu einem Überschuss an Östrogen beitragen.

Auch Krebserkrankungen können eine Gynäkomastie bewirken, etwa Brustkrebs, der durchaus auch beim Mann auftreten kann. Dies ist jedoch nur selten der Fall. Und schließlich spielt auch die erbliche Veranlagung bei der Brustvergrößerung eine Rolle.

Da Fettgewebe eine Rolle im Hormonhaushalt spielt, begünstigt Übergewicht die Entstehung einer Gynäkomastie. Zuerst ist daher immer zu klären, ob wirklich ein Wachstum des Brustdrüsengewebes vorliegt oder nur eine Ansammlung von Körperfett (Lipomastie).

Am Anfang jeder Behandlung steht ein ausführliches Beratungs- und Anamnesegespräch mit Ihrem Arzt. Je nach Situation kommen verschiedene Diagnosemethoden zum Einsatz, vom Abtasten des Brustgewebes bis zur Ultraschall- und Blutuntersuchung.

Behandlung und Operation der Gynäkomastie

Wenn die Ursachen einer Gynäkomastie identifiziert sind, lässt sich meist direkt eine Behandlungsstrategie ableiten. Diese zielt häufig auf die zugrunde liegende Erkrankung oder auf eine Veränderung der Lebensweise. Auch eine direkte Gabe von Testosteron kann erwogen werden.

Wenn all dies keinen Erfolg verspricht oder nicht sinnvoll erscheint, ist auch ein operativer Eingriff möglich. Durch diesen wird das überschüssige Drüsen- und Fettgewebe in der Brust entfernt.

Die plastisch-chirurgische Vorgehensweise ähnelt derjenigen bei einer weiblichen Brustoperation. Die Schnittführung ist vom Einzelfall abhängig. Sie erfolgt von der Brustwarze ausgehend senkrecht abwärts. Selten kommt bei Bedarf ein zusätzlicher Schnitt hinzu.

Durch den Schnitt wird das überschüssige Drüsengewebe entnommen. Ergänzend wird eine Fettabsaugung (Liposuktion) durchgeführt. Bei jeder operativen Behandlung wählt Tauentzien Medical schonende und narbensparende Methoden auf dem neuesten Stand der Forschung und Technik.

Die Operation dauert meist weniger als eine Stunde. Sie wird in der Regel unter Vollnarkose durchgeführt, obwohl sie im Prinzip auch mit örtlicher Betäubung möglich ist. Ein stationärer Aufenthalt ist meist nicht nötig. Im Anschluss an eine Gynäkomastie-OP sollten Sie etwa eine bis zwei Wochen Erholungszeit einplanen.

Kosten einer Gynäkomastie-Operation

Die operative Behandlung einer Gynäkomastie kostet je nach Einzelfall ab 2500 Euro. Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen in der Regel einen Teil der Operationskosten.

Für den Fall, dass Sie die Kosten selbst tragen müssen, können wir Ihnen eine Finanzierung anbieten. Sprechen Sie uns gerne darauf an.

Jetzt Termin vereinbaren

Nehmen Sie jetzt Kontakt zu unserem freundlichen Praxisteam auf, um Ihren Beratungstermin für eine Gynäkomastie zu vereinbaren.

Terminvereinbarung Online

Termine für Venenerkrankungen bitte telefonisch anfragen

🔒 SSL-verschlüsselt
ein Service von jameda

Oder rufen Sie uns an

Tauentzien Medical
Dr. med. Andreas Gröger
Tauentzienstraße 3
10789 Berlin

Telefon: +49 (0)30 / 21 47 87 59

Rückruf vereinbaren